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Thermodynamische Phänomene bei Bränden

Backdraft und Flashover: wie thermodynamische Phänomene bei einem Brand entstehen und wie man sie erkennt.

Thermodynamische Phänomene bei Bränden

Wenn ein Brand ausbricht, laufen dabei zahlreiche physikalische und chemische Veränderungen ab.
Diese Veränderungen werden durch thermodynamische Phänomene verursacht.

Wie entstehen sie?

Die bei der Verbrennung entstehenden exothermen Reaktionen setzen große Mengen Energie in Form von Wärme frei und lösen eine Reihe physikalischer und chemischer Veränderungen in der Umgebung aus.
Verbrennung ist die Reaktion zwischen Sauerstoff und einem oxidierbaren Material.

Verstärkende Faktoren:

  • Verfügbarer Sauerstoff
  • Art des Brennstoffs
  • Menge des Brennstoffs
  • Umgebungsbedingungen
  • Wie abgeschlossen der Raum ist

Bedingungen, unter denen sie auftreten:

  • Bildung von Konvektionsströmungen
  • Ausdehnung von Gasen
  • Temperaturanstieg
  • Wärmestrahlung

Zwei häufige Phänomene:

BACKDRAFTS:

Eine Rauchgasexplosion in der Schwelphase eines Brandes. Sie entsteht, wenn plötzlich Sauerstoff in einen Bereich strömt, in dem die Verbrennung in eine sauerstoffarme Phase übergegangen ist. Die verbliebene Wärme und unverbrannte Kohlenstoffpartikel verbrennen dann schlagartig.

Wie erkennt man ihn?

  • Feuer in einem geschlossenen Raum und sehr hohe Temperatur
  • Rauch mit geringem Druck
  • Schwache, kaum sichtbare Flamme
  • Rauch, der stoßweise aus dem Raum austritt
  • Verrußte Fenster
  • Grollendes Geräusch
  • Schnelles Einströmen von Luft in den Raum, sobald eine Öffnung entsteht

FLASHOVER

Eine schlagartige Durchzündung, bei der sich die Gase gleichzeitig selbst entzünden und der gesamte Raum in Flammen steht.

Was passiert?

Zwischen Brandbeginn und Flashover können Luftzufuhr und vorhandener Brennstoff dieses Phänomen innerhalb weniger Minuten auslösen.
Beim Flashover wird die Temperatur im Raum gleichmäßig und die Strahlung erreicht ihren Höchstwert.